Bin ich für das Kickboxtraining geeignet?

Oft bekommen wir Anfragen von Leuten, die sich diesbezüglich völlig unsicher sind. Punkte die wir hierbei generell entkräften können sind vorneweg Alter und Geschlecht.

Oftmals fühlen sich gerade Frauen bei dem Gedanken Kampfsport zu betreiben nicht wohl. In dieser Hinsicht können wir dich beruhigen. Beim Kickboxen trainieren zahlreiche Frauen schon seit Jahren - mit beachtlichen Erfolgen! (z.B. Dr. med. Christine Theiss - 4 fache Vollkontakt Kickbox Weltmeisterin, sowie promovierte Ärztin)

Auch ältere Menschen können sich bei uns problemlos fit halten. Die Trainingsintensität überlassen wir voll und ganz dir. Unsere geschulten Trainer achten darauf, dass es niemals zu irgendeiner Überforderung kommt.

Bei medizinischen Indikationen oder Vorbelastungen bitten wir dich, vorher einen Termin mit einem unserer Trainer zu vereinbaren. In einem - natürlich kostenlosen und völlig unverbindlichen - Gespräch können wir dann einen gemeinsamen Trainingsplan ausarbeiten.

Gesundheitliche Aspekte

Kickboxen kräftigt den gesamten Körper und macht ihn beweglicher. Insbesondere die Wirbelsäule, die Rücken- und Bauchmuskulatur. Ebenso werden beim Kickboxen Koordination, Reaktions- und Gleichgewichtsvermögen verbessert.

Bei jedem Training wird nach einer kurzen Aufwärmeinheit ein körpergerechtes und schonendes Dehnen durchgeführt, dadurch werden die Muskeln mobilisiert und die Gelenke beweglich gehalten. Durch das Dehnen wird einerseits die Kickbox-Technik verbessert und andererseits Verletzungen vorgebeugt. Das Kickbox-Training kann also nicht nur die sportliche Leistung verbessern, sondern auch Ungeübten, unabhängig von Alter und Trainingszustand, kann zu mehr Vitalität und Wohlbefinden verholfen werden.

Speziell im jugendlichen Alter werden aufgrund des Kickbox-Trainings Aggressionspotentiale minimiert und die Persönlichkeitsbildung gefördert. Es stellt eine Alternative zu Fernsehen und Computer dar und fördert die Koordination und motorischen Fähigkeiten.

Das allgemeine Verletzungsrisiko beim Kickboxen ist sehr gering, daher passieren auch nur sehr selten Unfälle. Grund dafür sind die ausgereiften Techniken, ein strenges Reglement und die hochwertige Schutzausrüstung. Wissenschaftliche Studien, sowie diverse Statistiken belegen, dass bei Massensportarten wie Fußball, Schifahren oder Radfahren, im Vergleich zum Kickboxen, ein höheres Verletzungsrisiko herrscht und daher auch mehr Unfälle passieren.

Folgende Bereiche werden durch das Kickboxtraining verbessert:

- Schnelligkeit
- Koordination
- Kraft (Ausdauer, Muskelaufbau, Schnellkraft)
- Beweglichkeit
- Dehnbarkeit
- Selbstvertrauen (mentale Stärke)
- Kondition
- Ausdauer
- (Selbst)-Disziplin
- Körperspannung
- Kampfgeist
- Allgemeines Wohlbefinden

Kann ich mich mit Hilfe des Kickboxtrainings selbst verteidigen?

Generell ja. Aber diesen Punkt kann man nicht verallgemeinern, da dies immer situationsbedingt ist (Alkoholeinfluss, enge Räumlichkeit, enge Kleidung,...). Auf der anderen Seite sollte man bereits einige Zeit trainieren, damit man die Fähigkeiten im Notfall auch ohne zu überlegen anwenden kann. Der Kickboxer hat den großen Vorteil, dass er sehr schnell ist, mit viel Kraft zielgenau zuschlagen / -treten kann und Bewegungen des Angreifers bereits im Ansatz erkennt und diesen somit auch ausweichen kann.

Kickboxen ist in erster Linie ein Wettkampfsport mit strengen Regeln und hat nichts mit einer "Schlägerei" zu tun.
Speziell für Frauen ist Kickboxen eine sehr effektive Selbstverteidigungsform.

 

Wie läuft ein offizielles Kickboxtraining ab?

1. Teil: Aufwärmen
Warmlaufen, Seilspringen, verschiedene Mobilisationsübungen für den gesamten Körper,
funktionelles Sensomotorik Training (Gleichgewicht),...

2. Teil: Dehnen
Vorsichtiges, leichtes, dynamisches Dehnen des gesamten Körpers (alleine oder mit Partner) 

3. Teil: Technik Training und / oder Sparring
In diesem Part werden alle spezifischen Techniken (Hand- und Fußtechniken), aber auch technisch-koordinative,
technisch-taktische und strategische Übungen trainiert. Je nach Trainingsphase (z.B. Wettkampfvorbereitung) werden
auch Sparringkämpfe (Trainingskämpfe) ausgetragen.

4. Teil: Abwärmen / Cool down
Dieser Endteil ist ebenfalls sehr wichtig, da er der schnellen Regeneration des Körpers und Geistes nach
einem hohen Belastungsreiz dient. Hier werden nochmals lockere Übungen und ein leichtes Dehnen durchgeführt.

Gibt es im Kickboxen eine Schutzausrüstung?

Ja, natürlich. Bei jeder Art von Kickboxen wird eine hochwertige, professionelle und ausschließlich geprüfte Schutzausrüstung verwendet. Dadurch wird das Verletzungsrisiko der Trainierenden und Kämpfer auf ein Minimum reduziert! Diese ist bei Wettkämpfen und Sparring sogar verpflichtend!

Die Schutzausrüstung besteht aus folgenden Komponenten:

- Fußschutz
- Schienbeinschutz
- Tiefschutz
- Brustschutz (nur Frauen)
- Boxhandschuhe
- Zahnschutz
- Helm

Gibt es im Kickboxen Gürtelgrade /-prüfungen?

Ja. Neben dem Wettkampf ist auch ein Ziel des Trainings die Gürtelgrade.
Zu Beginn hat man noch keinen Gurt oder den weissen Gurt (wird aber nicht getragen).
Danach können durch Prüfungen höhere Grade erreicht werden. In der Folge tragen die Sportler den
entsprechenden Gurt und erhalten auch eine Urkunde über die erfolgreiche Prüfung.
Dies dient einerseits der Motivation und andererseits wird durch Gürtelprüfungen die
Trainingsqualität nachhaltig gesteigert.


Die Reihenfolge:
Gelb (7. Schülergrad)
Orange (6. Schülergrad)
Grün (5. Schülergrad)
Blau (4. Schülergrad)
Violett (3. Schülergrad)
Braun (2. Schülergrad)
Schwarz (1. Meistergrad - 1. DAN)
Schwarz (2. Meistergrad - 2. DAN)
Schwarz (3. Meistergrad - 3. DAN)